Fachtagung „Smart City & Gender Diversity“: Impluse für eine sozial gerechte Smart City
Unter dem Motto „Brücken bauen – Digitalisierung intersektional denken“ trafen sich am 27. Und 28. Oktober 2025 Akteur*innen aus dem Smart City und dem Gleichstellungsbereich zahlreicher Kommunen aus ganz Deutschland in Wuppertal.
Ziel der Tagung war es, die sozialen Dimensionen der digitalen Stadtentwicklung stärker ins Bewusstsein zu rücken und konkrete Impulse für eine inklusive, geschlechtergerechte und vielfältige Smart City zu geben. Die zentrale Fragestellung lautete: Wie kann Digitalisierung gerecht gestaltet werden und wie müssen Smart City Projekte weitergedacht werden, damit alle Menschen davon profitieren?
Die Tagung begann mit einem inspirierenden Auftaktvortrag von Prof. Gesa Ziemer, Direktorin des City Science Labs der HafenCity Universität Hamburg. In ihrem Vortrag „Für alle gemacht? Wie Gender Data gerechte Städte ermöglicht“ machte sie deutlich, dass Daten nicht neutral sind: wenn urbane Daten ohne Berücksichtigung von Geschlechter- und Diversitätsaspekten erhoben werden, bleiben wichtige Bedürfnisse großer Teile der Bevölkerung unsichtbar.
Ein weiteres Highlight waren Best Practice Beispiele andere Kommunen, sowie die Idee der Entwicklung eines Social Smart City Indexes.
Das Smart City Team und das Gleichstellungsbüro vertrat die Stadt Göttingen gemeinsam bei der Veranstaltung.
Eine Ausführliche Zusammenfassung der Veranstaltung gibt es hier: Fachtagung Smart City Gender & Diversity | Gleichstellung und Antidiskriminierung
